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Markus Rozkalns

Jede Entscheidung lässt sich auf Evidenz zurückführen

Evidenzbasiertes Design in der Praxis: Ich beobachte Menschen bei der Arbeit, lasse sie vom Ideal träumen und halte jede Erkenntnis fest, damit sich jede Designentscheidung bis zu ihrer Quelle zurückverfolgen lässt. KI beschleunigt das Ordnen, nie das Zuhören.

Die Kette

Jeder Arbeitsschritt erhält eine feste ID. Insights nennen die Evidenz dahinter, Entscheidungen nennen die Insights. So lässt sich jede Designentscheidung zum Interview, zur Beobachtung oder zur Zahl zurückverfolgen, aus der sie stammt.

  1. S

    Source

    Woher es kommt: ein Interview, ein Besuch vor Ort, ein Analytics-Export.

    S001 · Rund 20 Interviews mit Instruktoren

  2. E

    Evidence

    Was tatsächlich beobachtet oder gesagt wurde, ohne Interpretation.

    E002 · Das Wetter brauchte fünf Tabs, ein Ort nach dem anderen

  3. I

    Insight

    Was es für die Menschen bedeutet, die das Produkt nutzen.

    I001 · Instruktoren denken in Höhen

  4. D

    Decision

    Was ich gestaltet habe und auf welche Insights es antwortet.

    D001 · Eine höhenbasierte Wetterseite

Wo KI hilft

Ich sammle Research in Notion und halte Arbeitsnotizen in Markdown fest. KI hilft mir, Aussagen zu taggen und zu clustern, und schlägt protokollierte Entscheidungen vor: D001, D002 und so weiter.

Ich prüfe jeden Vorschlag und verantworte jede Entscheidung. KI macht die Synthese schneller und die Spur lückenlos; das Zuhören passiert weiterhin persönlich, im Cockpit, in der Kabine oder im Büro.

Leistungen

Drei Wege, mit mir zu arbeiten. Alle folgen derselben Evidenzkette.

UX-Audit

Dauer
8–10 Wochen
Lieferumfang
Audit-Bericht, Figma-Datei

Für ein bestehendes Produkt, das nicht leistet, was es soll. Ich finde, was nicht funktioniert, belege es mit Nutzern und übergebe einen priorisierten Plan.

  1. Entdecken

    Ein bis zwei Stakeholder-Interviews zu Geschäftszielen, bisherigen Erfahrungen, KPIs, Analytics und vorhandener Research.

    S

  2. Evaluieren

    Expert Walkthrough, heuristische Evaluation und ein Accessibility-Check nach WCAG 2.1 AA.

    S · E

  3. Hypothesen bilden

    Probleme benennen, Hypothesen bilden und mit RICE oder MoSCoW priorisieren.

    I

  4. Validieren

    Research-Methoden passend zu den Hypothesen wählen und mit Nutzern testen.

    E

  5. Synthetisieren

    Die Evidenz triangulieren und die bestätigten Probleme gewichten.

    I

  6. Empfehlen

    Verbesserungen in Figma, eine Umsetzungs-Roadmap und die KPIs, die gemessen werden.

    D

Neues Produkt

Dauer
4–6 Monate
Lieferumfang
Figma-Datei, funktionierender Prototyp, Designsystem

Vom leeren Blatt zu einem getesteten Produkt, das Entwickler ohne mich bauen und erweitern können.

  1. Entdecken

    Stakeholder-Interviews zu Zielen, Rahmenbedingungen, Zielgruppen und Erfolgskennzahlen; Sichtung vorhandener Daten und Research.

    S

  2. Research

    Nutzerinterviews und Beobachtung im realen Umfeld, dazu ein Wettbewerbs- und Marktscan.

    S · E

  3. Definieren

    Insights, primäre Workflows und Designprinzipien, priorisiert mit RICE oder MoSCoW.

    I

  4. Ideen entwickeln

    Sessions, in denen Nutzer vom Ideal träumen, danach Konzepte, Informationsarchitektur und zentrale Flows.

    I · D

  5. Prototyp

    Wireframes, dann interaktive Figma-Prototypen; KI beschleunigt die Iterationen.

    D

  6. Validieren

    Konzeptvalidierung und Usability-Tests mit echten Nutzern, bis der primäre Workflow funktioniert.

    E · D

  7. Liefern und messen

    Finales UI und Designsystem, Übergabe, Launch-KPIs und Messung nach dem Launch, die neue Evidenz zurückspielt.

    D · E

Redesign

Dauer
3–5 Monate
Lieferumfang
Figma-Datei, funktionierender Prototyp, Designsystem, Vorher-nachher-Bericht

Für ein Produkt, auf das sich Menschen bereits verlassen. Ich behalte, was funktioniert, behebe, was nicht funktioniert, und messe den Unterschied.

  1. Entdecken

    Stakeholder-Interviews zu Zielen, Schwachstellen und Rahmenbedingungen, dazu eine Baseline aus Analytics, Conversion und Nutzung als Messgrundlage.

    S

  2. Audit

    Expert Walkthrough, heuristische Evaluation, ein Check nach WCAG 2.1 AA sowie eine Funnel- und Analytics-Analyse.

    S · E

  3. Research und Träumen

    Interviews mit heutigen Nutzern: worauf sie sich verlassen und womit sie kämpfen, dazu Traum-Sessions zur idealen Version.

    S · E

  4. Definieren

    Insights, eine Liste mit Behalten, Beheben und Streichen, Designprinzipien und Prioritäten.

    I

  5. Redesign und Prototyp

    Neue Informationsarchitektur, Flows und Figma-Prototypen; das Designsystem wird parallel aufgebaut oder erweitert.

    D

  6. Validieren

    Usability-Tests, die alte und neue Version bei den primären Workflows vergleichen.

    E · D

  7. Ausrollen und messen

    Ein schrittweiser Rollout, wo sinnvoll, Übergabe, dann Messung gegen die Baseline.

    D · E

Jedes neue Produkt und jedes Redesign kommt mit einem Designsystem. Visuell in Figma, schriftlich in Markdown, damit Menschen und KI-Tools gleichermassen damit bauen können.